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Am liebsten wollen wir glücklich sein. Statt dessen enwickeln sich emotionale Abhängigkeiten ganz unbemerkt. Und machen Stress. Erst erleben wir Glück, dann brauchen wir es und glauben, Menschen oder Situationen könnten es uns liefern. Doch dem ist nicht so. Ganz im Gegenteil. Je mehr Einfluss wir externen Dingen geben, umso häufiger können und Glück, Lebensfreude und Wohlbefinden abhanden kommen.   

Ein Beispiel: Ich flirte mit einem interessanten Mann. Es kribbelt im Bauch bei dem Gedanken an ihn und das bereits, wenn das Telefon klingelt und seine Nummer erscheint. Ich überlege, wie ich mich kleide, was ich sage, wie ich kleine Freuden bereiten kann. Ein halber Tag scheint viel zu lang, um nichts voneinander zu hören. Sind wir zusammen, träumen wir von schönen Urlauben, gemeinsamen Entdeckungen, wie wir zusammen einkaufen und kochen wollen oder welche gemeinsamen Interessen es gibt. Wir tun vieles, um einander zu gefallen und das Interesse zu vertiefen. Nähe, glücklich sein und Freundlichkeit gelingen von ganz allein. Das stets präsente verzauberte Lächeln auf den eigenen Lippen verschönt jeden Tag.

Die Wochen vergehen und plötzlich verändert sich etwas. Zunächst kommt er zu einer Verabredung zu spät, dann ist ein Telefonat kürzer als sonst. Die Freude, mich zu sehen, scheint irgendwie weniger intensiv.

Emotionale Abhängigkeit schadet uns und anderen

Statt nun Ruhe zu bewahren und mir klar zu machen, dass diese intensive Verliebtheitsphase nicht ewig so weitergehen wird, mache ich mir Sorgen. Schlechte frühere Erfahrungen melden sich zu Wort. Das Vergleichen mit dem Verhalten der ersten Wochen verursacht Kummer. Bunte Träume fangen ängstlich an zu wanken. Kurzum, ich interpretiere ein völlig normales Verhalten als negativ, und genauso fühle ich mich auch. Und weil ich mich so schlecht fühle, fange ich an, sein Verhalten kritischer zu begutachten und ihn darauf anzusprechen: „Warum meldest Du Dich nicht?“

Was soll „Mann“ dazu sagen? Keine Zeit ist immer ein gutes Argument. Oder es ist für ihn „gerade eben mal dran“, ein wenig zu pausieren oder eben einfach mal, sich anders zu verhalten. Meist steckt dahinter gar keine Absicht, sondern lediglich ein normaler Zyklus in der Beziehung. Die Angst und Unsicherheit auf meiner Seite sind zudem Gift für die Nähe und Freundlichkeit der ersten Wochen. „Frau“ muss nur oft genug „ist was“ fragen, dann ist etwas.

Verliebten und Verkäufern geht es dabei ähnlich. Beide wollen einen guten Kontakt zu anderen Menschen aufbauen, erhalten und ausbauen. Sie wollen die Auserwählten sein, die das Vertrauen, die Liebe, den Zuschlag erhalten. Haben wir verkauft bzw. reagiert der andere verliebt, sind wir glücklich. Das wollen wir immer wieder erleben und sind ungeduldig, enttäuscht und frustriert, wenn der andere sich nicht oder nicht mehr wie gewünscht verhält.

Wie Sie endlich die Aufmerksamkeit bekommen die Sie sich wünschen:

glücklich sein

Unangenehme Gefühle sind das Ergebnis unangenehmer Gedanken

Wir haben Erwartungen. Meist zu viele, zu konkrete und zu wenig flexible. Nichts bleibt jedoch ewig gleich.

Wir kämpfen gegen etwas, das gerade eben so ist, wie es ist. Das kostet Kraft und ist sinnlos, weil es andere betrifft.

Wir bewerten. Oft negativ, z.B. als falsch, schlecht, gehört sich nicht, ungerecht usw. Negative Gedanken ziehen negative Gefühle nach sich. Ohne den Gedanken, es ist falsch, dass der Kunde oder Schatz nicht zurück ruft, würde die Situation nicht wehtun.

Wir hadern zu lange mit Situationen, die vorbei sind. Dadurch wiederholen wir die unangenehmen Gedanken und Gefühle und sie werden immer größer.

Wir sind ungeduldig. Die vielen Medien, derer wir uns heute bedienen, führen zu einer Geschwindigkeitsillusion. Ich kenne noch Zeiten ohne Telefon. Da wurde einige Tage gewartet, bis man sich zum Date oder Geschäftstermin sehen kann. Heute benutzen wir Telefon, SMS, WhatsApp, Mails, Netzwerkplattformen parallel und warten parallel auf Reaktionen, die dann auch noch schnell kommen sollen.

Glücklich sein heißt, gut mit sich umzugehen

glücklich sein

 

All diese negativen Gedanken haben eine Sache gemeinsam. Wir lassen uns unser Wohlbefinden, unser Glück und unsere Zufriedenheit von etwas verderben, dass extern, nicht vorhersagbar und nicht durch uns komplett beeinflussbar ist.

Jeden Tag braucht es nur 10 Minuten positiven Denkens, um aus einem unglücklichen einen glücklichen Tag zu machen. Hier können Sie das Programm auch für sich nutzen:

glücklich sein Schalten Sie das Smartphone aus, statt immer wieder drauf zu schauen, lenken Sie sich mit etwas Schönem ab, konzentrieren Sie sich auf andere Kunden oder Freunde. Tun Sie etwas, was Sie selbst steuern können, um sich wohl zu fühlen. Nur wenn Sie sich wohl fühlen, ist Ihr Gehirn in einem guten Zustand und kann relativieren, Geduld haben und positiv denken.

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